Über uns : die Pál Gönczy Grundschule

Die Schule befindet sich im Vorort von Debrecen, die Gemeinde hat mehr als 10 000 Einwohner.  Eine Dualität ist für ihr Gesicht charakteristisch: die modernen Programmelemente werden mit den Gebräuchen aus alten Zeiten legiert und die Interpretation im 21-sten Jahrhundert vom Begriff „Werkschule” schafft eine eigenartige Harmonie.

 

Der Namengeber der Schule war Pál Gönczy (1817-1892), ein Pädagog, ehemaliger Staatssekretär im Ministerium für Religion
und Bildung, dessen Erbschaft betreuend und weiterentwickelnd  unsere Schule ihr Pädagogisches Programm ausgestaltet hat.

 

Die Schule beschäftigt sich erheblich vor allem mit der Förderung der muttersprachlichen, fremdsprachlichen, mathematischen Fertigkeiten der Kinder und mit ihrer künstlerischen Erziehung. Ein wichtiger Grundsatz ist für uns der individuelle Umgang. Wir bestreben uns bei der Förderung nach der maximalen Ausnutzung der Möglichkeiten sowohl mit den Hochbegabten als auch mit den Kindern, die Leistungsschwäche haben.

 

Der Gönczy „Begabungspunkt” wurde 2009 gegründet, der als Teil des landesweiten Netzwerkes neue Perspektive bei der Begabungsdiagnostik und bei der Förderung eröffnet hat.

In der Primarstufe (von 1-ten bis 4-ten Klassen) lernen die Kinder in der ganztägigen Schule; in der Sekundarstufe haben die 5-6.klassigeren Schüler Nachmittagsbetreuung und die 7-8. klassigeren Lernstuben – diese 3 Betreuungsformen vervollständigen das Lernprozess in den Stunden.

Die in thematischen Ordnung organisierten Beschäftigungen dienen zur Fähigkeitsförderungen der Schüler bzw. sie stehen helfend bei den Vorbereitungen auf die Aufnahmeprüfung in die Mittelschulen zur Verfügung.

 

Der kompetenzorientierte Unterricht wurde ab das Schuljahr 2008/2009 in den Klassen 1-6, folgend ab das Schuljahr 2009/2010 in jeden Klassenstufen in allen Fächern eingeführt, erheblich bauend auf die Schüleraktivitäten.

 

In den ersten und zweiten Klassen sind die Kinder nicht in dem zentralen Gebäude der
Schule untergebracht, sondern unter familiärischen Verhältnissen in einem separat stehendem Haus. So wird die Gestaltung der ganztägigen Schule – die sich an die altersgemäßen Eigenschaften der Kinder richtet – versichert.

Unser Vorschuleprogramm kann einen guten Schulstart gewährleisten. Es dauert ein Jahr lang und liegt auf der Zusammenarbeit von Kindergärtnerinnen, Lehrerinnen und Eltern. Die Lehrerinnen besuchen die Gruppen im Kindergarten, organisieren Tage der offenen Tür für die Kinder und ihre Eltern, wo Handwerken und Reiten sehr beliebt  bei Kleinen und Großen sind. Vor dem Schulanfang lernen die Kinder das Schulleben im Rahmen einer dreitägigen Beschäftigung kennen.

 

Fremdsprachen (Deutsch und Englisch) werden schon in der ersten Klasse unterrichtet, Informatik ab dritte Klasse. Ab fünfte Klasse besteht die Möglichkeit, die erste Fremdsprache in erhöhter Stundenzahl zu erwerben; ab siebte Klasse eine zweite Fremdsprache zu lernen.

 

Mit dem komplexen System von eigenen Handwerken-Technik Programm der Schule wird ein Einblick in die Volkshandwerke gegeben (Töpfern, Weben, mit Filzstoff arbeiten, Batiken, Glasbemalen, Perlenreihen, Lebkuchenbacken) und seine naturnahe Lebensweise basiert auf  die ökologische Betrachtungsweise.

 

In der Unterstufe bewegen sich die Kinder im Rahmen der Sportstunden und der bewegten Tage jeden Tag, wöchentlich reiten sie und ab die dritten Klassen lernen sie Volkstanz. Unser Lokallehrplan – der auf dem „Nationaler Grundlehrplan 2007 ” basiert, versichert auch in der Oberstufe wöchentlich 3 Sportstunden.

 

In der 7-ten Klasse erwerben die Schüler im Fach „Wirtschaft-Grundkenntnisse” die Gründe der Haushaltswirtschaft und Makrttätigkeiten. In siebten und achten Klassen organisieren wir die Stunden der Technik und Lebenshaltung  je nach
Möglichkeit mit Gestaltung von Gruppen auf Grund Interesse von Kindern (Gartenarbeit, Blumenbinden, Holzschnitt, Töpfern, Textiltechnik, Wohneinrichtung).

 

Wir halten es für wichtig, bei der Organisation der Gesellschaftsleben, die Anpassung, die Aufgabenverteidigung erlernen zu lassen. Eine Besonderheit des Schullebens ist, daß Zivilorganisationen unter den Schulwänden tätig sind. Sie sind mit der Schule in einer engen
Zusammenarbeit und sie helfen bei der Freizeitgestaltung von Schülern: sie sind der 4H Klub in Oberjózsa und die Werkschule-Stiftung. Unter ihrer Schirmherrschaft steht der „Rózsavölgyer Kindergarten”/Kinderparadies?/ , ein regionales ökologisches Lehrzentrum, in dem eine eigenartige Möglichkeit in der Stadt besteht, die Umwelterziehung der Kinder, das umweltbewußtes Verhalten, das gesunde Lebenshaltung, die praktische Kenntnisse zur selbständigen Lebensführung
zu erwerben.

 

Als Anerkennung unserer Tätigkeit wurde die Schule zuerst 2006, später noch einmal 2008 vom Umweltministerium und dann vom Ministerium für Bildung zur „Ökoschule” ausgezeichnet. Im Jahre 2008 wurde die Schule als „vogelfreundliche Schule” zertifiziert.

 

Die Schwerpunkte des 4H Klubs in Oberjózsa sind: die Erziehung der Kinder zum selbständigen Denken, zur Humanität, zur gesunden Lebensweise und zur Praktikabilität. Unsere Zielsetzung ist, die Kinder sowohl die Selbständigkeit, die Innovationsfähigkeit, wie sie sich in der Gemeinschaft benehmen sollen, die Bewahrung der Gesundheit; als auch den
Umweltschutz zu lehren.

 

Die Werkschule-Stiftung

 Das Ziel unserer gemeinnützigen Stiftung ist Hilfeleistung zur Entwicklung der individuellen Fähigkeiten und innovativen Kompetenzen. Gemeinsam mit der Schule und dem 4H Klub erhält die Stiftung den „Rózsavölgyer Kindergarten” aufrecht, wo auch das regionale ökologische Lehrzentrum fungiert.

 

Die Stiftung kann der Schule bei der Verwirklichung ihrer Naturschutz- und Gesundheitserziehungsprogramme behilflich sein. Die Kinder können die Gründe der landwirtschaftlichen Produktion, der Bioproduktion, des Handels und des Handwerkens erlernen, auch den Schutz von Flora und Fauna. Die schulische Lehrfarm (das Landgut) ist in Ungarn eigenartig, sie stellt uralte ungarische Tierarten vor und zusammen mit den Handwerkbetrieben empfängt sie Kindergruppen aus verschiedenen Unterrichtsanstalten.

 

Die Stiftung unterstützt die Teilnahme unserer Kinder an verschiedenen Wettbewerben und Festivals: sie steht den begabten Kindern in nachteiliger Lage bei; ermöglicht ihre Belohnung bei der Bewertung am Schuljahrende und am schulischen Wettbewerben. Die Stiftung trägt  zur Förderung der fremdsprachlich-kommunikativen Fähigkeiten von Kindern mit der Betreuung internationaler Partnerschaften.

 

Gemeinnützige Tätigkeiten der Stiftung sind: Gesundheitsbewahrung, Erziehung und Bildung, Fähigkeitsförderung, kulturelle Tätigkeiten, Naturschutz und Erkenntnisverbreitung.